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Ayurveda lernen: Was erwartet dich?
Du möchtest mehr über den Ayurveda lernen? Eines steht fest: Damit öffnest Du die Türen zu einer völlig neuen Welt. Wir versprechen Dir: Das Wissen, das Du aus einem Ayurveda Kurs oder Ayurveda Selbststudium mitnimmst, wird Dich für den Rest Deines Lebens begleiten. Hier sind unsere wichtigsten Tipps für den Ayurveda-Einstieg!
Ayurveda lernen: Eine Reise zu dir selbst
Wer sich dafür entscheidet, in die ayurvedische Lehre einzutauchen, muss sich auf einiges gefasst machen. Das meinen wir im besten Sinne: Eine Ayurveda Ausbildung bringt viele neue Erkenntnisse und könnte Deine Sicht auf so manche Dinge völlig verändern.
Viele der ayurvedischen Konzepte versetzen Ayurveda-Anfänger zu Beginn in Staunen oder sogar Verwirrung: Sie erscheinen uns fremd, ungewohnt und wie aus einer anderen Welt. Das ergibt ja auch Sinn: Der Ayurveda ist mehrere tausend Jahre alt und hat seinen Ursprung in der altindischen Kultur. Manchmal wird der Ayurveda deshalb auch Traditionelle Indische Medizin (TIM) genannt.
Das bedeutet aber keineswegs, dass die Inhalte für uns Mitteleuropäer weniger relevant wären. Die ayurvedischen Prinzipien stehen für die zeitlosen Gesetzmäßigkeiten des Universums. Deshalb ist es kein Wunder, dass sich in den letzten Jahren immer mehr Menschen wie magisch vom Ayurveda angezogen fühlen. War der Ayurveda zwischenzeitlich für eine Weile fast in Vergessenheit geraten, erlebt er jetzt gerade eine echte Renaissance.
Definition: Ayurveda – was ist das eigentlich?
Der Begriff Ayurveda stammt aus dem Sanskrit, der altindischen Sprache der Gelehrten. Übersetzt bedeutet Ayurveda so viel wie „Wissenschaft des Lebens“: Ayur ist das Leben, Veda heißt Wissenschaft. Die ältesten uns bekannten ayurvedischen Schriften sind wahrscheinlich mehr als 3.000 Jahre alt.
Wann genau der Ayurveda entstanden ist, ist allerdings sehr schwierig nachzuvollziehen. Das liegt unter anderem daran, dass Wissen früher meist mündlich von Generation zu Generation weitergegeben wurde. Nach allem, was wir heute wissen, gilt der Ayurveda als das älteste Heilsystem der Welt. Das Wissen und die Methoden des Ayurveda haben sich dabei mit der Zeit immer weiterentwickelt und wurden durch neue Erkenntnisse ergänzt.
In Indien ist Ayurveda nach wie vor ein reguläres Studium und der westlichen Medizin gleichgestellt. Auch die Weltgesundheitsorganisation WHO erkennt den Ayurveda als medizinische Wissenschaft an. Der größte Unterschied zwischen beiden Ansätzen: Während die Schulmedizin sich auf akute Krankheiten konzentriert, geht es im Ayurveda vor allem darum, die Gesundheit zu bewahren.
Ayurveda für Anfänger: Die Basics
Wenn Du mehr über den Ayurveda lernst, erfährst Du, wie Du ein langes und glückliches Leben führst. Zunächst geht es darum, die wichtigste Grundlage zu verstehen: Aus ayurvedischer Sicht ist alles in der Natur eng miteinander verwoben. Als Menschen sind wir Teil unserer Umgebung – und gleichzeitig ein Mikrokosmos, also eine Mini-Version des gesamten Universums.
Jedes Tier, jede Pflanze und jede Faser steht für eine bestimmte Kombination der fünf Elemente im Ayurveda. Die fünf Naturelemente sind Feuer, Wasser, Erde, Luft und Äther (oder Raum). Jedes dieser Elemente hat bestimmte Charaktereigenschaften: Diese nennen wir im Ayurveda Gunas. Die zwanzig wichtigsten Gurvadi Gunas sind Gegensatzpaare, wie zum Beispiel trocken und feucht, heißt und kalt, statisch oder beweglich.
Außerdem gibt es noch die Maha Gunas Sattva, Rajas und Tamas. Sie stellen bestimmte geistige oder feinstoffliche Qualitäten dar. Was die westliche Medizin erst jetzt langsam begreift, weiß der Ayurveda nämlich schon seit Jahrtausenden: Körper, Geist und Seele eines Menschen sind untrennbar miteinander verknüpft – und werden von äußeren Faktoren beeinflusst. Bei einer Ayurveda-Behandlung oder ayurvedischen Beratung geht es immer darum, für ein harmonisches Gleichgewicht zu sorgen.
Die ayurvedischen Doshas
Die fünf Elemente und ihre entsprechenden Eigenschaften sind das fundamentale Grundprinzip des Ayurveda. Auf ihnen basiert auch das Konzept der ayurvedischen Doshas Vata, Pitta und Kapha. Wenn Du gerade mit dem Ayurveda-Lernen beginnst, sind Dir diese drei Begriffe vielleicht schon begegnet. Mit den Doshas charakterisieren wir im Ayurveda sowohl uns selbst als auch die Einflussfaktoren unserer Umgebung.
Stell Dir die Doshas am besten als Energiemuster vor. Vata, Pitta und Kapha stehen jeweils für zwei der fünf Elemente: Vata setzt sich aus Luft und Äther zusammen, Pitta aus Feuer und Wasser und Kapha aus Erde und Wasser. Entsprechend zeigen Vata-Typen zum Beispiel leichte, bewegliche, kalte und trockene Eigenschaften.
Vata ist das Dosha der Bewegung, Pitta bedeutet Transformation und Kapha bringt Stabilität und Struktur. Kein Dosha ist dabei besser oder schlechter als die anderen. Das Ziel ist es, den Fluss und die Balance der Energien zu bewahren oder wiederherzustellen. Störungen und Krankheiten entstehen aus ayurvedischer Sicht durch Blockaden oder durch ein Ungleichgewicht der Doshas.
Ayurveda Typen: Welcher bist Du?
Jeder Mensch wird mit einem bestimmten Dosha-Verhältnis geboren. Meistens sind ein oder zwei Doshas dominant. Die meisten Ayurveda-Anfänger sind sehr neugierig darauf, welcher Ayurveda-Typ sie sind. Das ist verständlich: Für uns Menschen ist es ein tiefes inneres Bedürfnis, zu verstehen, wer wir sind und wohin wir gehören. Wir möchten Dich aber dazu ermutigen, Dir bei der ayurvedischen Konstitutionsanalyse Zeit zu lassen.
Viele Ayurveda-Websites bieten ein Doshas-Quiz an, bei dem Du auf Basis weniger Fragen Deinen ayurvedischen Typ erfährst. Aus unserer Sicht ist das nicht allzu sinnvoll. Natürlich kann Dir ein solcher Dosha-Test eine erste Idee davon geben, welche Tendenzen Du in Dir selbst erkennst. Darauf verlassen solltest Du Dich aber lieber nicht.
Die ayurvedische Konstitution einer Person zu erkennen, ist eine Kunst für sich. Wir Menschen sind eben unglaublich vielseitig und facettenreich. Unsere Erlebnisse und Erfahrungen prägen uns und können unsere eigentliche Essenz überdecken. Deshalb unterscheiden wir im Ayurveda Prakriti und Vikriti: Unsere Geburtskonstitution und das aktuelle Verhältnis der Doshas in uns.
Um Dich selbst zu erkennen, brauchst Du vielleicht etwas Geduld. Nutze die Gelegenheit, um Dein eigenes Bild von Dir selbst zu hinterfragen und mehr über Dich zu lernen. Ein erfahrener Ayurveda-Therapeut verwendet unter anderem Merkmale wie Deinen Puls und Deine Zunge, um zu erkennen, welcher Ayurveda-Typ Du bist.
Ayurveda Ernährung: Du bist, was Du verdaust
Die wahrscheinlich bekannteste Säule des Ayurveda ist die Ernährung. Auch das ist ein Thema, bei dem die indischen Gelehrten der westlichen Medizin um Längen voraus waren: Während die moderne Wissenschaft erst langsam begreift, wie wichtig Darm und Mikrobiom sind, ist die Verdauung aus ayurvedischer Sicht seit jeher der Sitz der Gesundheit.
Jede Mahlzeit, die wir zu uns nehmen, kann Störungen entweder begünstigen oder ausgleichen. Dabei geht es im Ayurveda nicht so sehr darum, Lebensmittel in gut oder schlecht einzuteilen. Ein Motto im Ayurveda ist „Du bist, was Du verdaust“. Ob eine Mahlzeit gesund ist, hängt immer davon ab, wie stark Dein Verdauungsfeuer Agni ist. Ist es zu schwach, kann sich Ama bilden: So nennen wir im Ayurveda toxische Stoffwechselzwischenprodukte.
Allerdings gibt es bestimmte ayurvedische Ernährungsregeln, die für alle Dosha-Typen gelten. Dazu gehört zum Beispiel, dass eine Mahlzeit immer aus vollwertigen Zutaten bestehen, frisch zubereitet und warm gegessen werden sollte. Ideal ist es zudem, wenn ein Gericht alle sechs Geschmacksrichtungen enthält. Weil Agni mittags am stärksten ist, ist das Mittagessen im Ayurveda die Hauptmahlzeit.
Eine fundierte Online-Ausbildung im Ayurveda
Natürlich gibt es noch viel mehr, was Du über den Ayurveda lernen kannst. Wenn Du Lust hast, den Ayurveda zu studieren, kannst Du das prinzipiell auch alleine tun. Es gibt wunderbare Bücher, mit denen Du tief in die Denkweisen und Methoden des Ayurveda eintauchen kannst. Zu den klassischen Schriften des Ayurveda zählen die Charaka Samhita, die Sushruta Samhita und die Ashtanga Hridaya.
Neuere Standardwerke sind zum Beispiel die Lehrbücher von Vasant Lad und Robert Svoboda. Falls Du Dir einen einfacheren Einstieg in den Ayurveda wünschst, legen wir Dir die Bücher unserer lieben Laura Krüger ans Herz: Sie bieten Dir eine anschauliche und alltagstaugliche Grundlage, um die wichtigsten Ayurveda-Grundlagen zu lernen.
Aus Erfahrung wissen wir aber, dass man die Wissenschaft des Lebens am besten von Mensch zu Mensch lernt. Am Ayurveda Campus in Schwerin lernst Du vor Ort mit einer Gruppe Gleichgesinnter. Für unsere Online-University haben wir unser bewährtes Konzept in ein intuitives Online-Format verwandelt. Unsere erfahrenen Dozenten arbeiten mit konkreten Beispielen und zeigen Dir, wie der Ayurveda in die heutige Zeit passt. Es wird sich fast so anfühlen, als wären wir bei Dir zu Hause.
Für Fortgeschrittene: Ayurveda-Weiterbildungen
Manche unserer Teilnehmerinnen wollen nur für sich selbst mehr über den Ayurveda lernen. Das ist natürlich völlig legitim – und eine fabelhafte Idee: Wenn Du die Prinzipien einmal verinnerlicht hast, hilft der Ayurveda Dir jeden Tag, Deine individuelle Balance zu finden. Du lernst, die Signale Deines Körpers wieder besser zu hören und entwickelst ein feineres Gespür dafür, was Dir guttut und was nicht.
Für viele Menschen ist der Ayurveda aber so lebensverändernd, dass sie das Bedürfnis bekommen, ihr Wissen mit anderen zu teilen. Bei uns kannst Du deshalb aus einer Vielzahl unterschiedlicher Ayurveda Aus- und Weiterbildungen wählen. Ayurveda Essentials, Ayurveda Ernährung oder Ayurveda Gesundheitsberater: Unsere Online-Ausbildungen sind zertifiziert und bereiten Dich darauf vor, zukünftig auch anderen Menschen zu helfen.
Nach Basics hast Du jederzeit die Möglichkeit, Dich in einem bestimmten Bereich weiterzubilden. Am Ayurveda Campus kannst Du zum Beispiel die Kunst der Ayurveda-Massage lernen. Außerdem bieten wir Dir spezielle Kurse zur ayurvedischen Pflanzenheilkunde und der Ayurveda-Psychologie.
Lerne Ayurveda für Dich – oder gib Dein Wissen weiter
In erster Linie ist der Ayurveda ein Weg der Selbsterkenntnis. Als Teil unseres modernen Systems haben viele von uns verlernt, im Einklang mit der Natur zu leben und ihren eigenen, natürlichen Rhythmus zu spüren. Indem Du beginnst, die Energien und Strömungen in Dir selbst wahrzunehmen, kommst Du Dir selbst und Deiner Umgebung wieder näher. Das ermöglicht es, bei ungünstigen Tendenzen sofort sanft gegenzusteuern und so vielleicht sogar Krankheiten vorzubeugen.
Wie heißt es manchmal so schön: Wer warst Du, bevor Du gelernt hast, wer Du sein sollst? Indem Du Deine ganz eigene Ayurveda-Ernährung und ayurvedische Tagesroutine findest, kommst Du Deinem wahren Selbst einen großen Schritt näher. Denn unter Gesundheit und Zufriedenheit versteht der Ayurveda in erster Linie Balance, Achtsamkeit und Wertschätzung für unsere Einzigartigkeit.
Falls es Dir nicht reicht, den Schatz des Ayurveda für Dich selbst zu hüten, sind unsere Kurse eine tolle Möglichkeit, auch beruflich einen neuen Weg zu gehen. Alle unsere Ayurveda Online Ausbildungen findest Du hier. Lerne über Ayurveda, lerne mehr über Dich selbst und öffne Dich für alles, was noch kommt: Das Leben könnte Dich überraschen!
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