Allgemeine Geschäftsbedingungen und Einverständniserklärung

I. Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB) des Ayurveda Campus sowie der Ayurveda Online University

§ 1 Geltungsbereich

  1. Diese von beiden Vertragspartnern akzeptierten Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) regeln die Geschäftsbedingungen zwischen dem Ayurveda Campus und der Ayurveda Online University, August-Bebel-Straße 29, 19055 Schwerin, vertreten durch Herrn Bastian Wittig (nachfolgend „Anbieter“ benannt), und den Teilnehmenden (nachfolgend „Teilnehmende“ genannt), als Beratervertrag im Sinne der §§ 611 ff. BGB, soweit zwischen den Vertragsparteien nichts Abweichendes vereinbart wurde.
  2. Allgemeine Geschäftsbedingungen der Teilnehmenden finden nur Anwendung, wenn dies vorher ausdrücklich vereinbart wurde.
  3. Der Anbieter bietet verschiedene Dienstleistungen in Form von Seminaren im Bereich Ayurveda an.
  4. Gegenstand der Beratungen und des Services ist das Erbringen einer vereinbarten Leistung, die Beratung (Dienstvertrag) und nicht das Erreichen eines bestimmten Erfolges (kein Werkvertrag). Die beauftragten Leistungen gelten als erbracht, wenn der erforderlichen Unterricht erfolgt sind und eventuell auftretende Fragen bearbeitet wurden. Die Teilnehmenden verpflichten sich im eigenen Interesse, alle relevanten Angaben wahrheitsgemäß und vollständig zu erbringen.
  5. Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für alle Verträge zwischen dem Anbieter und den Teilnehmenden. Sie gelten sowohl gegenüber Verbrauchern (§ 13 BGB) als auch gegenüber Unternehmern (§ 14 BGB).

§ 2 Vertragsabschluss

  1. Die Teilnehmenden buchen beim Anbieter eine entsprechende Dienstleistung. Diese Buchung nimmt der Anbieter durch eine Buchungsbestätigung an. Eine Buchung kommt über die Website des Anbieters zustande. Die Preise können die Teilnehmenden der Website entnehmen bzw. dem jeweiligen Angebot.
  2. Der Vertrag kommt durch die Buchungsbestätigung des Anbieters zustande. Die Buchung der Teilnehmenden ist verbindlich und wird durch die Bestätigung des Anbieters angenommen. Die Teilnehmenden erhalten mit der Buchungsbestätigung per E-Mail eine Rechnung.
  3. Die Präsentation und Bewerbung der Dienstleistungen auf den Webseiten und Broschüren oder innerhalb von Werbeanzeigen stellen kein bindendes Angebot zum Abschluss eines Vertrags dar.
  4. Der Anbieter ist berechtigt, einen Dienstvertrag ohne Angabe von Gründen abzulehnen, wenn das erforderliche Vertrauensverhältnis nicht erwartet werden kann, wenn er aufgrund seiner Spezialisierung oder aus gesetzlichen Gründen nicht beraten kann oder darf, oder wenn es Gründe gibt, die ihn in Gewissenskonflikte bringen könnten. In diesem Fall bleibt der Honoraranspruch des Anbieters für die bis zur Ablehnung der Beratung entstandenen Leistungen erhalten.

§ 3 Inhalt der Seminare

  1. Der Anbieter erbringt seine Dienstleistungen in Form von Seminaren und Beratungen gemäß § 611 BGB.
  2. Ein subjektiv erwarteter Erfolg der Teilnehmenden kann nicht in Aussicht gestellt oder garantiert werden. Die erfolgreiche Umsetzung der Prozesse und die Erzielung bestimmter Ergebnisse obliegt allein den Teilnehmenden. Der Anbieter begleitet die Teilnehmenden lediglich bei der Implementierung.
  3. Das Angebot des Anbieters dient rein der Seminarberatung und der Seminare selbst. Die Durchführung einzelner Bereiche kann durch Dritte Dienstleister durchgeführt werden.
  4. Die Teilnehmenden verpflichten sich, die im Rahmen der Seminare, 1:1 Beratungen oder Coachings vom Anbieter erstellten Informationsmaterialien, Berichte und Analysen nur für eigene Zwecke zu verwenden. Die Teilnehmenden erhalten das ausschließliche und nicht übertragbare Nutzungsrecht daran. Sämtliche Dokumente und Tabellen sind entweder personenbezogen und nicht von Dritten nutzbar oder Anbieter individuell für die Teilnehmenden erstellt.
  5. Sämtliche Unterlagen des Anbieters sind urheberrechtlich geschützt. Dies betrifft sowohl Inhalte auf der Webseite des Ayurveda Campus und der Ayurveda Online University als auch Vorträge, Präsentationen, Skripte und sonstige Seminarunterlagen. Die Teilnehmenden sind nicht berechtigt, derartige Unterlagen zu vervielfältigen, zu verbreiten oder öffentlich wiederzugeben. Die Teilnehmenden sind auch nicht berechtigt, ohne ausdrückliche Erlaubnis des Anbieters Bild-, Film- oder Tonaufnahmen von den Seminaren zu machen. Die Teilnehmenden erhalten ein ausschließliches, nicht übertragbares Nutzungsrecht an den bereitgestellten Materialien und der E-Learning Plattform.

§ 4 Durchführung der Seminare

  1. Der Unterricht beruht auf Kooperation und gegenseitigem Vertrauen. Die Teilnehmenden Umsetzung der erteilten Empfehlungen nicht verpflichtet. Die Teilnehmenden erkennen an, dass alle Schritte und Maßnahmen, die im Rahmen der Beratungen der Seminare von ihnen unternommen werden, in ihrem eigenen Verantwortungsbereich liegen.
  2. Der Anbieter ist berechtigt, die Durchführung der Seminare abzusagen, sofern bei ihm oder einem dritten, von ihm eingeschalteten Leistungserbringer, eine Verhinderung, z.B. durch Aufruhr, Streik, Aussperrung, Naturkatastrophen, Unwetter, Verkehrsbehinderung oder Krankheit eintritt, die den Anbieter ohne eigenes Verschulden daran hindern, die Seminare zum vereinbarten Termin abzuhalten. Ein Schadensersatzanspruch für die Teilnehmenden besteht in diesem Fall nicht. Die Teilnehmenden werden rechtzeitig über Änderungen informiert. Ergänzung: Dies umfasst ausdrücklich auch den Ausschluss eines Ersatzes etwaiger Aufwendungen oder Folgeschäden, insbesondere für Reise-, Verpflegungs- oder Übernachtungskosten sowie sonstiger mit der Teilnahme verbundener Auslagen.
  3. Im Fall einer Absage durch den Anbieter bietet dieser den Teilnehmenden einen Ersatz an. Kommt über einen Ersatz keine Einigung zustande, wird die bereits gezahlte Vergütung den Teilnehmenden erstattet. Die Erstattung umfasst lediglich den beim Anbieter tatsächlich eingegangen Betrag, also abzüglich der Kosten und Gebühren, die bei dem von den Teilnehmenden gewählten Zahlungsweg angefallen sind.
  4. Die Abbildung und Beschreibung der Seminare und eines eventuellen Leistungsortes auf der Website dienen lediglich der Illustration und sind nur ungefähre Angaben. Eine Gewähr für die vollständige Einhaltung wird nicht übernommen.
  5. Der Anbieter ist berechtigt, Anpassungen an dem Inhalt oder dem Ablauf der Seminare aus fachlichen Gründen vorzunehmen, etwa wenn Bedarf für eine Aktualisierung oder Weiterentwicklung des Inhaltes besteht, sofern dadurch keine wesentliche Veränderung des Inhaltes eintritt und die Änderung für die Teilnehmenden zumutbar ist.
  6. Der Anbieter ist berechtigt, Ort und Zeit der Seminare zu ändern, sofern die Änderung den Teilnehmenden rechtzeitig mitgeteilt und für diese zumutbar ist.
  7. Die Teilnehmenden sind für eine korrekt angegebene E-Mailadresse und den regelmäßigen Abruf ihrer E-Mails selbst verantwortlich.
  8. Die Teilnehmenden sind verpflichtet, alle Materialien, Unterlagen, Links, Zugänge, Bilder und sonstige benötigten Details für die Seminare an den Anbieter zu übermitteln.
  9. Der Anbieter muss die Seminare nicht selbst durchführen. Er ist berechtigt, nach freiem Ermessen die Durchführung der Dienstleistung an Dritte, z.B. an Subunternehmer, abzugeben. Hierfür benötigt er keine Zustimmung der Teilnehmenden.
  10. Im Rahmen der Seminare können durch den Anbieter Bild-, Video- und Tonaufnahmen gefertigt werden, auf denen die Teilnehmenden erkennbar sein können. Mit Anerkennung dieser AGB erklären die Teilnehmenden ihre freiwillige Einwilligung gemäß Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO, dass der Anbieter diese Aufnahmen zu Dokumentations-, Informations- und Werbezwecken in unveränderter oder veränderter Form vervielfältigen, speichern, bearbeiten und in allen bekannten Medien veröffentlichen darf. Dies umfasst insbesondere die Nutzung auf der Website, in Social-Media-Kanälen, Druckerzeugnissen sowie im Rahmen von Präsentationen und Werbematerialien. Die Einwilligung erfolgt ohne Anspruch auf Vergütung und kann jederzeit mit Wirkung für die Zukunft widerrufen werden, ohne dass die Rechtmäßigkeit der bis zum Widerruf erfolgten Verarbeitung berührt wird. Der Widerruf ist per E-Mail an den Anbieter zu richten. Aufgrund technischer oder organisatorischer Gegebenheiten kann eine vollständige Entfernung bereits veröffentlichter Inhalte ggf. nicht gewährleistet werden (z. B. bei bereits gedruckten Materialien oder abgeschlossenen Produktionen). Ein Anspruch auf Rückruf bereits veröffentlichter Inhalte besteht nur im gesetzlichen Rahmen. Sollte ein Teilnehmender nicht auf solchen Aufnahmen erscheinen wollen, hat er dies vor Beginn des Seminars gegenüber dem Anbieter anzuzeigen, um entsprechende organisatorische Maßnahmen zu ermöglichen.

§ 5 Zahlungsbedingungen

  1. Die Teilnehmenden sind verpflichtet, die für die Leistungen vereinbarten Preise zu bezahlen. Dies gilt auch für von den Teilnehmenden direkt oder über den Anbieter beauftragte Leistungen, die durch Dritte erbracht und vom Anbieter verauslagt werden. Die Teilnehmenden sind verpflichtet, die vereinbarten Preise zum Fälligkeitsdatum zu zahlen. Bei Zahlungsverzug erhebt der Anbieter Mahngebühren und Verzugszinsen gemäß § 288 BGB.
  2. Die Preise sind auf der Webseite bzw. im Angebot des Anbieters einzusehen.
  3. Die vereinbarten Preise sind Endpreise. Sie verstehen sich einschließlich der zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses geltenden Steuern.
  4. Eine Zahlung ist gegenüber dem Anbieter mit den in der Rechnung angegebenen Zahlungsmitteln zum vereinbarten Fälligkeitsdatum ohne Abzug zu leisten.
  5. Bei Zahlungsverzug der Teilnehmenden ist der Anbieter berechtigt, Mahngebühren und Verzugszinsen in gesetzlich zulässiger Höhe zu erheben.
  6. Der Anbieter ist berechtigt, bei Vertragsschluss mit Ratenzahlungsvereinbarung von den Teilnehmenden eine Anzahlung zu verlangen. Die Höhe der Vorauszahlung und die Zahlungstermine werden im Vertrag in Textform vereinbart. Bei Vorauszahlungen oder Sicherheitsleistungen für Pauschalangebote bleiben die gesetzlichen Bestimmungen unberührt.

§ 6 Laufzeit und Kündigung

  1. Der Zugriff auf gebuchte und bezahlte Online-Kurse und den E-Learningbereich ist für einen Zeitraum von 5 Jahren ab Freischaltung möglich. Nach Ablauf dieser Zeit endet der Zugriff automatisch, ohne dass es einer gesonderten Kündigung bedarf.
  2. Die Laufzeit der gebuchten Gesamtausbildungen beträgt grundsätzlich drei Jahre ab dem vertraglich vereinbarten Beginn. Das Recht zur außerordentlichen Kündigung bei Vorliegen eines wichtigen Grundes bleibt unberührt. Sofern für einzelne Ausbildungen oder Kurse eine abweichende, insbesondere verkürzte Laufzeit gilt, wird dies ausdrücklich und eindeutig auf der jeweiligen Kursseite auf der Homepage des Anbieters benannt; die dort angegebene Laufzeit ist in diesem Fall verbindlicher Vertragsbestandteil.
  3. Das Recht zur fristlosen und außerordentlichen Kündigung bei Vorliegen eines wichtigen Grundes bleibt unberührt.
  4. Im Fall der vorzeitigen Kündigung des Teilnehmers aus wichtigem Grund bleibt der Vergütungsanspruch des Anbieters unberührt. Den Teilnehmenden bleibt der Nachweis vorbehalten, dass dem Anbieter kein oder ein wesentlich geringerer Schaden entstanden ist.

§ 7 Verbindlichkeit der Teilnahmeart und Änderungsgebühr

  1. Die Auswahl der Art der Teilnahme an Seminaren und Ausbildungen, sei es vor Ort oder per Livestream, ist für die Teilnehmenden verbindlich. Diese Auswahl muss bei der Anmeldung zum Seminar oder zur Ausbildung getroffen werden und ist Bestandteil des Vertrages.
  2. Sollten die Teilnehmenden nachträglich eine Änderung der Art der Teilnahme wünschen, ist dies nur nach schriftlicher Mitteilung an den Anbieter und unter Berücksichtigung der Verfügbarkeit möglich. Der Anbieter behält sich das Recht vor, Änderungswünsche abzulehnen, wenn die Kapazitäten für die gewünschte Teilnahmeart bereits erschöpft sind.
  3. Für jede Änderung der Art der Teilnahme wird eine Bearbeitungsgebühr in Höhe von 25,00 € erhoben. Diese Gebühr ist unabhängig von der Dauer zwischen der ursprünglichen Anmeldung und dem Änderungswunsch und muss von den Teilnehmenden, nach Durchführung der Änderung und Erhalt der Rechnung, bezahlt werden.
  4. Die Bearbeitungsgebühr wird nicht erstattet, auch nicht im Falle eines späteren Rücktritts vom Seminar oder der Ausbildung durch die Teilnehmenden.
  5. Die Änderung der Teilnahmeart tritt erst mit der schriftlichen Bestätigung durch den Anbieter und nach Eingang der Bearbeitungsgebühr in Kraft. Bis zur Bestätigung bleibt die ursprünglich gewählte Teilnahmeart verbindlich.

§ 8 Stornierung und Umbuchung

  1. Für kostenlose Leistungen, wie beispielsweise Kennlernseminare, entstehen keinerlei Verpflichtungen seitens der Teilnehmenden. Die Teilnehmenden haben das Recht, jederzeit ohne Angabe von Gründen die Teilnahme zu stornieren.
  2. Es wird jedoch höflich darum gebeten, eine Stornierung frühzeitig zu melden. Dies ermöglicht es dem Anbieter, den Seminarbetrieb für die verbleibenden Teilnehmenden möglichst angenehm und reibungslos zu gestalten. Eine frühzeitige Rückmeldung trägt zur besseren Planung und Organisation der Seminare bei und stellt sicher, dass freie Plätze gegebenenfalls anderweitig vergeben werden können.
  3. Für kostenpflichtige Ausbildungen und Seminare gelten die folgenden Stornierungsbedingungen:
    1. Bei einem Rücktritt bis zu zwei Wochen vor Seminarbeginn werden 75 % des Seminarpreises erstattet. Alternativ können die Teilnehmenden eine Seminar-Gutschrift in Höhe des vollen Betrages abzüglich einer Bearbeitungsgebühr von 25,00 € erhalten.
    2. Bei einem Rücktritt innerhalb von zwei Wochen vor Seminarbeginn werden 50 % des Seminarpreises erstattet. Alternativ können die Teilnehmenden eine Seminar-Gutschrift in Höhe des vollen Betrages abzüglich einer Bearbeitungsgebühr von 25,00 € erhalten.
    3. Rückerstattungen nach Beginn eines gebuchten Seminartermins oder einer Ausbildung sind ausgeschlossen. Rückerstattungen für umgebuchte Seminare sind ausgeschlossen.
  4. Eine Umbuchung bis zu zwei Wochen vor Seminarbeginn ist kostenlos.
  5. Bei einer Umbuchung innerhalb von zwei Wochen vor Seminarbeginn fällt eine Bearbeitungsgebühr von 25,00 € an.
  6. Für bezahlte, nicht besuchte und nicht umgebuchte Seminare und Ausbildungen erfolgt keine Erstattung.
  7. Für alle Seminare und Ausbildungen der Ayurveda Psychologie (Psychologischer Ayurveda Berater, Practitioner der Angewandten Ayurveda Psychologie), gelten folgende spezielle Rücktrittskriterien:
    1. Rücktritt bis 2 Monate vor Seminarbeginn: Die Teilnehmenden haben Anspruch auf eine Rückerstattung von 50 % des Seminarpreises.
    2. Rücktritt bis 1 Monat vor Seminarbeginn: Die Teilnehmenden haben Anspruch auf eine Rückerstattung von 25 % des Seminarpreises.
    3. Rücktritt bei weniger als 1 Monat bis zum Seminarbeginn: Die Teilnehmenden haben keinen Anspruch auf eine Rückerstattung des Seminarpreises.
    4. In allen oben genannten Fällen gilt: Sofern der Platz durch den Anbieter neu vergeben werden kann (ggf. auch mit derselben gebuchten Unterkunft – wenn das Seminar oder die Ausbildung nicht beim Anbieter in Schwerin stattfindet, sondern in einer anderen Location durchgeführt wird), erhalten die ursprünglichen Teilnehmenden eine Rückerstattung von 75 % des Seminarpreises.
    5. Eine Umbuchung des Seminars oder der Ausbildung ist bis 3 Monate vor Seminarbeginn kostenlos möglich. Die Teilnehmenden haben in diesem Fall keinen Anspruch auf eine Erstattung des Seminarpreises, sondern lediglich auf eine Verlegung des Seminarplatzes auf einen anderen Termin oder eine andere Veranstaltung des Anbieters.

§ 9 Rücktritt des Teilnehmers

  1. Sofern zwischen dem Anbieter und den Teilnehmenden ein schriftlicher Termin zum Rücktritt vom Vertrag vereinbart wurde, können die Teilnehmenden bis zu diesem Termin vom Vertrag zurücktreten, ohne dass daraus Zahlungs- oder Schadensersatzansprüche des Anbieters entstehen. Der vereinbarte Termin muss eindeutig und schriftlich festgelegt sein, um Gültigkeit zu haben.
  2. Das Rücktrittsrecht der Teilnehmenden erlischt, wenn er nicht bis zum vereinbarten Termin sein Recht zum Rücktritt schriftlich gegenüber dem Anbieter ausübt. Die schriftliche Rücktrittserklärung muss dem Anbieter spätestens am letzten Tag des vereinbarten Rücktrittstermins zugehen. Der Zugang der Rücktrittserklärung kann per Post oder E-Mail erfolgen, wobei die Teilnehmenden sicherstellen müssen, dass der Zugang rechtzeitig erfolgt.

§ 10 Rücktritt des Anbieters

  1. Sofern ein Rücktrittsrecht der Teilnehmenden innerhalb einer bestimmten Frist schriftlich vereinbart wurde, ist der Anbieter innerhalb dieses Zeitraums seinerseits berechtigt, vom Vertrag zurückzutreten, auch wenn die Teilnehmenden auf ihr Recht zum Rücktritt nicht ausdrücklich verzichtet haben.
  2. Wird eine vereinbarte Vorauszahlung zum vereinbarten Termin nicht geleistet, so ist der Anbieter ebenfalls zum Rücktritt vom Vertrag berechtigt.
  3. Der Anbieter ist ferner berechtigt, aus sachlich gerechtfertigtem Grund vom Vertrag außerordentlich zurückzutreten. Ein sachlich gerechtfertigter Grund liegt insbesondere vor, wenn:
    1. höhere Gewalt oder andere vom Anbieter nicht zu vertretende Umstände die Erfüllung des Vertrages unmöglich machen;
    2. Leistungen unter irreführender oder falscher Angabe wesentlicher Tatsachen, z.B. in der Person der Teilnehmenden oder des Zwecks, gebucht werden;
    3. der Anbieter begründeten Anlass zu der Annahme hat, dass die Inanspruchnahme der Dienstleistung den reibungslosen Geschäftsbetrieb, die Sicherheit oder das Ansehen des Unternehmens in der Öffentlichkeit gefährden kann.
  4. Bei berechtigtem Rücktritt des Anbieters entsteht kein Anspruch der Teilnehmenden auf Schadensersatz. (Siehe §4 Satz)
  5. Der Anbieter hat die Teilnehmenden unverzüglich über die Ausübung des Rücktrittsrechts zu informieren. Die Information erfolgt auf dem mit dem Teilnehmer praktizierten Kommunikationsweg, z.B. per Post oder E-Mail.
  6. Die Benachrichtigung über die Ausübung des Rücktrittsrechts muss klar und verständlich formuliert sein und den Grund für den Rücktritt angeben.

§ 11 Gewährleistung und Teilnahmebedingungen

  1. Der Anbieter ist bemüht, alle Tätigkeiten mit größter Sorgfalt und unter Beachtung anerkannter Erkenntnisse und Grundsätze zur Verfügung zu stellen. Alle Empfehlungen und Analysen erfolgen nach bestem Wissen und Gewissen.
  2. Der Anbieter übernimmt keine Gewährleistung für die Wirksamkeit seiner Empfehlungen. Die Teilnahme an den Seminaren erfolgt auf eigene Verantwortung der Teilnehmenden. Der Erfolg des Unterrichts liegt zum größten Teil außerhalb seines Einflussbereiches und hängt wesentlich von der Mitarbeit der Teilnehmenden ab, weshalb er nicht garantiert werden kann.
  3. Der Unterricht ist Hilfe zur Selbsthilfe. Trotz größter Sorgfalt kann keine Gewähr für Richtigkeit und Vollständigkeit der Informationen übernommen werden.
  4. Die Seminare des Anbieters sind als Erwachsenenbildung konzipiert und umfassen unter anderem die Erarbeitung eigener Gesundheitsstrategien sowie die Entwicklung von Therapiekonzepten für Dritte. Diese Leistungen ersetzen jedoch keine ärztliche Therapie.
  5. Die Teilnahme an den Seminaren und die Umsetzung der erarbeiteten Gesundheitsstrategien erfolgen auf freiwilliger Basis und unterliegen der eigenen Verantwortung der Teilnehmenden. Bei bestehenden körperlichen oder psychischen Beschwerden wird dringend empfohlen, vor der Teilnahme ärztlichen Rat einzuholen.
  6. Voraussetzung für die Teilnahme an den Seminaren ist eine mittlere körperliche und geistige Belastbarkeit der Teilnehmenden, die mit den Anforderungen einer normalen schulischen Ausbildung vergleichbar ist.
  7. Es ist nicht gestattet, (Haus-)Tiere zu Seminaren oder anderen Veranstaltungen des Anbieters mitzubringen. Dieses Verbot gilt für alle Arten von Tieren, unabhängig von ihrer Größe oder ihrem Verhalten. Die Nichtbeachtung dieses Verbots kann zum sofortigen Ausschluss der Teilnehmenden von der jeweiligen Veranstaltung führen. Der Ausschluss erfolgt ohne Anspruch auf Rückerstattung bereits gezahlter Gebühren oder sonstiger Kosten. Der Anbieter behält sich das Recht vor, im Falle eines Ausschlusses aufgrund der Mitnahme von Tieren Schadensersatzansprüche geltend zu machen, falls durch die Missachtung des Verbots zusätzliche Kosten oder Schäden entstehen.

§ 12 Nutzung der Kräuter-Datenbank

  1. Die Kräuter-Datenbank des Anbieters dient als praktisches Lehr- und Nachschlagewerk und ist nicht als Ratgeber für erkrankte Personen gedacht. Sie ersetzt weder den Besuch beim Arzt noch verordnete Medikamente.
  2. Die Nutzung der Kräuter-Datenbank erfolgt auf eigene Verantwortung. Der Anbieter haftet nur bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit gemäß den gesetzlichen Bestimmungen. Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass bei gesundheitlichen Beschwerden stets ärztlicher Rat eingeholt werden sollte.
  3. Mit der Nutzung der Kräuter-Datenbank erklären sich die Teilnehmenden mit diesen Bedingungen einverstanden.

§ 13 Haftung

  1. Der Anbieter haftet gegenüber den Teilnehmenden in allen Fällen vertraglicher und außervertraglicher Haftung bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit nach Maßgabe der gesetzlichen Bestimmungen auf Schadensersatz oder Ersatz vergeblicher Aufwendungen.
  2. In sonstigen Fällen haftet der Anbieter – soweit in Abs. 3 nicht abweichend geregelt – nur bei Verletzung einer Vertragspflicht, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrags überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung die Teilnehmenden regelmäßig vertrauen dürfen (sogenannte Kardinalpflicht), und zwar beschränkt auf den Ersatz des vorhersehbaren und typischen Schadens. In allen übrigen Fällen ist die Haftung vorbehaltlich der Regelung in Abs. 3 ausgeschlossen.
  3. Die Haftung für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit und nach dem Produkthaftungsgesetz bleibt von den vorstehenden Haftungsbeschränkungen und -ausschlüssen unberührt.
  4. Der Anbieter übernimmt keine Haftung für Schäden, die den Teilnehmenden durch die Durchführung von Therapien jeglicher Art entstehen, insbesondere wenn diese Therapien von den Teilnehmenden entgegen ärztlichem Rat durchgeführt werden.
  5. Der Anbieter übernimmt keine Haftung für den Bezug der in der Datenbank aufgeführten Artikel, deren Einnahme oder sonstige Handlungen, die die Teilnehmenden im Zusammenhang mit der Nutzung der Datenbank vornehmen.

§ 14 Allergische Reaktionen

  1. Die Teilnahme an Seminaren, insbesondere das Testen und Anwenden von Kräutern, Präparaten, Gewürzen und Ölen sowohl äußerlich als auch innerlich sowie die Verpflegung in Form von Getränken, Snacks und Mahlzeiten, erfolgt auf eigene Gefahr. Der Anbieter weist ausdrücklich darauf hin, dass es bei der Anwendung der in den Seminaren vorgestellten Produkte zu allergischen Reaktionen der Teilnehmenden kommen kann. Der Anbieter übernimmt keine Haftung für allergische Reaktionen.
  2. Die Teilnehmenden sind verpflichtet, vor der Anwendung der in den Seminaren vorgestellten Kräuter, Präparate, Gewürze und Öle eine individuelle Verträglichkeit zu prüfen und gegebenenfalls ärztlichen Rat einzuholen. Der Anbieter übernimmt keine Haftung für gesundheitliche Beeinträchtigungen oder Schäden, die durch die Anwendung der vorgestellten Produkte entstehen.
  3. Der Haftungsausschluss umfasst insbesondere, aber nicht ausschließlich, allergische Reaktionen, Hautirritationen, Atemwegsbeschwerden oder andere körperliche Beeinträchtigungen, die durch die äußere oder innere Anwendung der Kräuter, Präparate, Gewürze und Öle verursacht werden können.
  4. Der Anbieter haftet in Fällen des Vorsatzes oder der groben Fahrlässigkeit nach den gesetzlichen Bestimmungen. Im Übrigen gelten die in § 13 genannten Haftungsmaßstäbe.

§ 15 Vertraulichkeit der Leistung

  1. Der Anbieter unterliegt der Schweigepflicht und behandelt alle Teilnehmerdaten vertraulich. Die Pflicht zur Vertraulichkeit besteht auch über die Beendigung der vereinbarten Vertragsleistungen zur Vertragserfüllung hinaus.
  2. Der Anbieter behandelt die Teilnehmerdaten vertraulich und erteilt Auskunft bezüglich der Inhalte der Gespräche und Beratungen nur mit ausdrücklicher schriftlicher Zustimmung des Teilnehmers (Schweigepflichtentbindung).

§ 16 Einverständniserklärung für die Teilnahme an Seminaren

  1. Vor Beginn des Seminars / der Seminare sind Teilnehmende verpflichtet, eine detaillierte Einverständniserklärung zu unterschreiben / zu bestätigen. Diese Erklärung ist Voraussetzung für die Teilnahme an den Seminaren.
  2. In der Einverständniserklärung wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass das Seminar kein Ersatz für eine Therapie ist. Die Teilnehmenden bestätigen durch ihre Unterschrift, dass sie sich dieser Tatsache bewusst sind und das Seminar nicht als therapeutische Maßnahme betrachten.
  3. Weiterhin wird in der Einverständniserklärung festgehalten, dass die Teilnahme an den Seminaren nur für Personen mit einer psychischen Grundstabilität geeignet ist. Die Teilnehmenden bestätigen, dass sie diese Voraussetzung erfüllen und auf eigene Verantwortung an den Seminaren teilnehmen.
  4. Diese Einverständniserklärung gilt für alle Seminare des Anbieters, sofern nicht ausdrücklich anders geregelt. Der Anbieter behält sich das Recht vor, Teilnehmende, die die Anforderungen nicht erfüllen oder falsche Angaben gemacht haben, von der Teilnahme auszuschließen. In diesem Fall besteht kein Anspruch auf Rückerstattung bereits gezahlter Gebühren oder sonstiger Kosten.
  5. Die Teilnehmenden erklären sich mit der Unterzeichnung der Einverständniserklärung damit einverstanden, dass der Anbieter keine Haftung für gesundheitliche oder psychische Schäden übernimmt, die aus der Teilnahme an den Seminaren resultieren könnten, sofern diese nicht auf grober Fahrlässigkeit oder Vorsatz des Anbieters beruhen.
  6. Der Anbieter stellt sicher, dass die Einverständniserklärung den Teilnehmenden rechtzeitig vor Beginn des Seminars zur Verfügung gestellt wird, sodass diese ausreichend Zeit haben, die Inhalte zu lesen und zu verstehen.

§ 17 Datenschutz

  1. Die Teilnehmenden stimmen der elektronischen Datenverarbeitung ihrer personenbezogenen Daten im Rahmen der nachfolgenden Regelungen ausdrücklich zu. Teilnehmerdaten werden absolut vertraulich behandelt. Die mitgeteilten Daten der Teilnehmenden werden ausschließlich für die fachgerechten Ausführung der Dienstleistung genutzt. Eine Weitergabe der Daten an Dritte erfolgt nicht.
  2. Sofern und soweit der Anbieter im Rahmen der Leistungserbringung personenbezogene Daten der Teilnehmenden im Auftrag verarbeitet, werden die Parteien vor Beginn der Verarbeitung eine marktübliche Vereinbarung zur Verarbeitung von Daten im Auftrag gemäß Art. 28 DS-GVO abschließen.
  3. Die Teilnehmenden willigen ein, dass der Anbieter, die für die Erbringung der Dienstleistungen erforderlichen Daten verarbeitet und speichert. Eine Weitergabe von Daten an Dritte erfolgt nur mit ausdrücklicher Zustimmung der Teilnehmenden oder aufgrund gesetzlicher Verpflichtungen.
  4. Es gelten die gesonderten Datenschutzbestimmungen auf der Homepage des Anbieters unter folgendem Link: https://www.ayurveda-campus.de/datenschutz/

§ 18 Widerrufsrecht

  1. Bezüglich des Widerrufsrechts verweist der Anbieter bei Verbrauchern auf die gesonderte Widerrufsbelehrung unter https://www.ayurveda-campus.de/widerrufsbelehrung/.
  2. Sind die Teilnehmenden Unternehmer, ist das Widerrufsrecht ausgeschlossen.

§ 19 Verbraucherschlichtungsstelle

  1. Der Anbieter ist nicht bereit oder verpflichtet, an Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle teilzunehmen.

§ 20 Schlussbestimmungen

  1. Änderungen und Ergänzungen des Vertrages, der Antragsannahme oder dieser Allgemeinen Geschäftsbedingungen sollen in Textform erfolgen. Einseitige Änderungen oder Ergänzungen durch die Teilnehmenden sind unwirksam.
  2. Es gilt deutsches Recht.
  3. Sollten einzelne Bestimmungen dieser Allgemeinen Geschäftsbedingungen unwirksam oder nichtig sein oder werden, so wird dadurch die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen nicht berührt. Im Übrigen gelten die gesetzlichen Vorschriften.
  4. Handelt es sich bei den Teilnehmenden um Kaufmänner oder Unternehmer, ist der Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus dem Vertragsverhältnis der Sitz des Anbieters. Ansonsten gelten die gesetzlichen Regelungen. Das gleiche gilt für den Erfüllungsort.

Stand: 02.02.2026